Wildschweinmanagement des Landes sorgt für Kopfschütteln bei Landwirten und Jägern

Carina Laschober-Luif, Agrarsprecherin

Das von Landesrätin Eisenkopf präsentierte Wildschweinmanagement stößt bei der Jägerschaft, der Landwirtschaft und Interessensvertretungen auf Unverständnis. „Wo bleiben die echten Lösungen zur Abwendung der Afrikanischen Schweinepest, die vor unseren Grenzen lauert?“, fragt sich ÖVP-Agrarsprecherin Carina Laschober-Luif und betont: „Wir fordern von der zuständigen Landesrätin einen Runden Tisch mit allen Beteiligten und richtige Lösungsansätze, um die Wildschweinpopulation zu dezimieren. Denn als Grenzland könnten wir bald Hauptbetroffene von der Afrikanischen Schweinepest sein.“

„Von der Jagd in Abend- und Nachtstunden abzuraten, wirft viele Fragen auf. Jäger fragen uns, ob sie nun mitten am Tag jagen sollen. Auch die Forderung, landwirtschaftliche Flächen als Jagdschneisen freizugeben, ist zu hinterfragen. Einerseits geht es hier um EU-Förderungen, zum anderen hätten die Landwirte mit Ernteausfällen zu rechnen. Wer bezahlt das dann?“, so Carina Laschober-Luif, die betont: „Das sind keine Maßnahmen, die uns vor der Afrikanischen Schweinepest schützen, aber gerade das wäre jetzt angebracht.“

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