Aktuelles

Corona-Hilfsfonds - Fixkostenzuschüsse

• Der Corona-Hilfsfonds ist mit insgesamt 15 Mrd. Euro dotiert.

• Er hilft auch land- und forstwirtschaftlichen Betriebe, die u.a. durch Umsatzausfall und Fixkosten bzw. Wertverlust der Waren in der Krise betroffen sind.

• Eine erste Maßnahme des Hilfsfonds sind Überbrückungsgarantien (siehe gesonderte Information).

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"Wir für Euch! Lebensmittel aus der Region für die Region"

Danke an unsere Bäuerinnen und Bauern!

 

Auf unserer neu geschaffenen Plattform werden wir regelmäßig regionale Betriebe veröffentlichen.

https://bauernlandburgenland.wordpress.com/

Einreisebestimmungen in der Land- und Forstwirtschaft

Einreise auf dem Land- und Luftweg für Schlüsselarbeitskräfte in der Land- und Forstwirtschaft


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Härtefallfonds Land- und Forstwirtschaft - Neuerungen

Aktuell läuft die 2. Phase des COVID-19-Härtefallfonds: Betriebe können bei Nachweis eines Einkommensrückganges jeweils bis zu EUR 2.000 pro Monat für drei Monate beantragen.

Insgesamt stehen damit bis zu EUR 6.000 pro Betrieb bzw. Bewirtschafter zur Verfügung.

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Verlängerung Saisonarbeitskräfte und deren Visa

Verlängerung der Beschäftigungsdauer für Saisonarbeitskräfte 

  • Die Landwirtschaft zählt zum versorgungskritischen Bereich in der aktuellen Corona-Krise. 

  • Viele Saisonarbeitskräfte, für die zum Teil schon Beschäftigungsbewilligungen erteilt wurden, können aufgrund der Reisebeschränkungen nicht nach Österreich einreisen und ihre Arbeit nicht wie geplant aufnehmen

  • Um dem drohenden Arbeitskräfteengpass weiter entgegenzuwirken, wird die zulässige Beschäftigungsdauer für jene drittstaatsangehörigen Saisonarbeitskräfte, die bereits im Land und bewilligt beschäftigt sind sowie für dringende Arbeiten benötigt werden, erweitert. 

  • Die derzeit geltende Maximalbeschäftigungsdauer für ein und dieselbe Saisonarbeitskraft wird von neun Monaten auf zwölf Monate ausgedehnt.

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Landwirtschaft kämpft gegen die Trockenheit

Die Landwirtschaft kämpft momentan an mehreren Fronten: Wegen des Coronavirus ist es ein Kraftakt, ausreichend Erntehelfer zu organisieren. Die Obstbauern beklagen Nachtfröste. Das größte Problem ist aber mit Abstand die anhaltende Trockenheit.

Hier können sie den ganzen ORF-Beitrag mit Landesobmann Nikolaus Berlakovich sehen:

https://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/14048806/Landwirtschaft-kaempft-gegen-Trockenheit/14682775


Berlakovich unterstützt Forderung nach Verschiebung der EU-Bioverordnung

Im Mai 2018 wurde ein neuer Rechtsrahmen für die Bio-Produktion innerhalb der Europäischen Union beschlossen. Die neue EU-Bioverordnung bringt gravierende Änderungen für die Biobäuerinnen und Biobauern, insbesondere in der Viehhaltung. „Durch die aktuelle COVID 19-Krise ist es unrealistisch, eine gut vorbereitete Umsetzung ab dem Jahr 2021 durchführen zu können. Wir fordern deshalb die EU-Kommission auf, die Umsetzung der neuen Bioverordnung um ein Jahr auf 2022 zu verschieben“, so Bauernbund-Landesobmann Niki Berlakovich, der damit die Forderung von Bauernbundpräsident Georg Strasser und BIO AUSTRIA Obfrau Gertraud Grabmann unterstützt.

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Berlakovich: Härtefallfonds für Land- und Forstwirtschaft

Unsere Vorschläge wurden angenommen - Flexiblere Regelungen für Zuverdienst und Mehrfachversicherte jetzt möglich.

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Klarstellung betreffend ungarische Pendler jetzt offiziell

Berlakovich: Intensive Verhandlungen der Bgld. Landwirtschaftskammer mit der Bundesregierung waren erfolgreich.

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Härtefallfonds für die „Land- und Forstwirtschaft“

Die Coronavirus-Pandemie ist für Österreich die schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg.

 Auch die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe bleiben von den Auswirkungen der Krise   

  nicht verschont.

 Im ersten Schritt geht es der Bundesregierung um die Sicherung von Existenzen.

 Dafür wurde ein Härtefallfonds eingerichtet, dieser soll Kleinunternehmen in der

   Wirtschaft aber auch land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die vor dem Aus stehen,

   unterstützen.

 Am Montag können die Anträge auf Soforthilfe aus dem Härtefallfonds für die Land-

   und Forstwirtschaft eingereicht werden.

 Die Soforthilfe des Härtefallfonds wird jenen land- und forstwirtschaftlichen Betrieben

   helfen, die ihr Einkommen rein aus der land- und forstwirtschaftlichen Produktion

   erwirtschaften.

 

Wer wird unterstützt…

Vollerwerbsbetriebe, deren Einheitswert nicht größer als EUR 150.000 ist, sowie

   deren Nettoumsatz EUR 550.000 nicht übersteigt und deren Nebeneinkünfte unter

   der Geringfügigkeitsgrenze liegen.

 o Es muss ein Umsatzeinbruch von mindestens 50% zum Vergleichsmonat des

     Vorjahres nachgewiesen werden.

 o Oder eine Kostenerhöhung um mindestens 50% zum Vergleichsmonat des

     Vorjahres bei Fremdarbeitskräften zu verzeichnen sein.

Eine Unterstützung aus dem Härtefallfonds ist nur dann möglich, wenn alle

  Kriterien erfüllt sind.

 

Konkret betrifft das…

o Wein- und Mostbuschenschankbetriebe

o Betriebe mit Spezialkulturen im Wein-, Obst-, Garten- und Gemüsebau sowie

   mit Christbaumkulturen

o Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen im land- und forstwirtschaftlichen

   Nebengewerbe vermieten (Urlaub am Bauernhof)

o Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte direkt, an die Gastronomie, Schulen

   und die Gemeinschaftsverpflegung sowie gärtnerische Produkte direkt und an

   den Groß- und Einzelhandel vermarkten

o Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten (z. B. Schule

   am Bauernhof, Seminarbäuerinnen)

o Betriebe, die auf Basis von Verträgen Sägerundholz erzeugen, dieses aber nicht

   mehr abgeholt werden kann.

 

Wie werde ich unterstützt…

Die Auszahlung erfolgt in zwei Phasen (Gesamt bis zu EUR 6.000)

Die erste Phase (Soforthilfe) startet ab Montag:

o Einheitswert von bis zu EUR 10.000 - Zuschuss EUR 500

o Einheitswert von mehr als EUR 10.000 - Zuschuss EUR 1.000

Die zweite Phase soll Anfang nächster Woche feststehen.

 

Wie funktioniert die Abwicklung…

Die Agrarmarkt Austria (AMA) wickelt den Härtefallfonds für die Land- und

   Forstwirtschaft ab.

Die Soforthilfe kann ab Montag (30.3.2020, 8:00 Uhr) unter www.eama.at

   beantragt werden.

 

ZUVERDIENST BEI KURZARBEIT MÖGLICH

Dazuverdienen während der Kurzarbeit

  • Wer jetzt in Kurzarbeit ist und in der arbeitsfreien Zeit etwas dazuverdienen möchte, kann das tun. Zum Beispiel als Erntehelfer, die jetzt dringend gebraucht werden.

  • Wir bitten daher Personen in Kurzarbeit, in versorgungskritischen Bereichen wie der Lebensmittelerzeugung mitzuhelfen. Mit der Plattform dielebensmittelhelfer.at bringen wir Arbeitskräfte und Betriebe zusammen.

  • Neben der Kurzarbeit ist ein Zuverdienst unbeschränkt möglich.

  • Es sind die regulären Abgaben und Steuern zu zahlen.

  • Wir empfehlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, mit dem ursprünglichen Arbeitgeber zu klären, welche Tätigkeit sich zeitlich mit der Kurzarbeit gut vereinbaren lässt.

Zitat Christine Aschbacher (Arbeitsministerin):

„Damit die Versorgung von uns allen weiterhin sichergestellt werden kann, brauchen wir Unterstützung. Mein Appell an alle, die derzeit nicht oder weniger arbeiten und auch keine Kinder zu versorgen haben: Das ist eine Chance, die Zeit sinnvoll zu nützen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Melden Sie sich.“

Zitat Elisabeth Köstinger (Landwirtschaftsministerin): „In den landwirtschaftlichen und den lebensmittelverarbeitenden Betrieben wird derzeit jede helfende Hand gebraucht. Menschen, die derzeit in Kurzarbeit sind, sollen hier einspringen und dazuverdienen können. Wir brauchen jede Arbeitskraft, um die Versorgung unseres Landes mit Lebensmitteln sicherzustellen. Auf der Plattform www.dielebensmittelhelfer.at bringen wir zur Verfügung stehende Arbeitskräfte und Betriebe mit Bedarf zusammen.“

 

Betriebe dürfen neue Saisoniers suchen:

  • Viele Saisoniers können aufgrund der derzeitigen Reisebeschränkungen nicht nach Österreich kommen.

  • Wir regeln mit einem Erlass, dass Betriebe, die jetzt neue Bewilligungen beantragen, diese auch bekommen.

  • Zeitlich begrenzte Überschreitungen der Kontingente sind zulässig.

  • Jobbörsen, die in der Regel stattfinden müssen, können aufgrund der derzeitigen Situation entfallen.

  • Arbeitgeber werden gebeten, bekanntzugeben, welche Bewilligungen nicht mehr in Anspruch genommen werden können, weil der Saisonier nicht einreisen kann.

Zitat Christine Aschbacher (Arbeitsministerin): „Wenn Arbeitskräfte auf Grund der derzeitigen Situation nicht nach Österreich einreisen können, dürfen Betriebe neue Saisoniers suchen. Damit stellen wir sicher, dass Landwirte in dieser schwierigen Phase leichter zu Arbeitskräften kommen.“

Zitat Elisabeth Köstinger (Landwirtschaftsministerin): „Es ist wichtig, dass Arbeitskräfte, die derzeit nicht einreisen können, ersetzt werden dürfen. Diese Flexibilität bei den Kontingenten ist in so einer schwierigen Zeit unbedingt notwendig.“

Covid19-Krise: Härtefallfonds auch für unsere Land- und Forstwirtschaft offen

Das Auftreten und die Ausbreitung des Coronavirus hat auch für die Land- und Forstwirtschaft weitreichende wirtschaftliche Folgen. Viele bäuerliche Familienbetriebe stehen durch den Wegfall von Absatzmärkten vor einer existenzbedrohenden Situation. Der Härtefallfonds dient als Sicherheitsnetz für in Not geratene Betriebe.

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ÖVP-Agrarsprechering Carina Laschober-Luif: Unterstützung auch für die burgenländische Landwirtschaft gefordert

 

Die Bundesregierung hat nach dem Beginn der Corona-Krise mit einem 38 Milliarden Euro schweren Hilfspaket reagiert. Dabei können auch Landwirte für Ausfälle entschädigt werden. „Im burgenländischen Maßnahmenpaket ist die Landwirtschaft ausgenommen. Wir fordern, dass dies umgehend korrigiert wird. Auch Winzerbetriebe, regionale Direktvermarkter, Buschenschenker und viele weitere landwirtschaftliche Bereiche müssen mit Ausfällen kämpfen. Das Land muss auch hier einspringen", fordert ÖVP-Agrarsprecherin Carina Laschober-Luif.

 

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Landesobmann Berlakovich im ORF-Interview

Landwirtschaft in der Coronakrise

Die Bäuerinnen und Bauern sichern unsere Lebensmittelversorgung.


https://tvthek.orf.at/profile/Burgenland-heute/70021/Burgenland-heute/14045524/LKO-Praesident-Berlakovich-zum-Personalmangel/14665968

Berlakovich: Super Job von unseren heimischen Bauern!

"Die Leistungen der heimischen Landwirtschaft sind gerade in dieser Ausnahmesituation unverzichtbar. Unser großer Dank gilt den fleißigen Bäuerinnen und Bauern und dem vor- und nachgelagerten Bereich für ihre wertvolle Arbeit für die Menschen in unserem Land. Unser Dank gilt auch den anderen Lebensmittelerzeugern und allen Menschen, die in dieser schwierigen Situation das öffentliche Leben aufrecht erhalten!", so Landesobmann Nikolaus Berlakovich.