LAbg. Walter Temmel zu Kürzungen bei der Landwirtschaftskammer:

Obwohl Landesrätin Dunst stets die gute Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer betont hat, zeigt sie bei den angekündigten Kürzungen ihr wahres Gesicht: „50 Frauen und Männer verlieren aufgrund von SPÖ-Machtspielchen ihre Jobs und stehen vor dem Nichts“, kritisiert Agrarsprecher Walter Temmel. Auch der Vorwurf, die Landwirtschaftskammer wäre unvorbereitet zum Informationsgespräch gekommen, weist Temmel als plumpe Ausrede zurück.

Bereits bei ihrer „Krönung“ zur Agrarlandesrätin vor über zwei Jahren hat Dunst mit dem sinngemäßem Sager „Wer nicht spurt, wird bestraft“ für Aufregung gesorgt. „Das ist nun zur Realität geworden. Ich finde es schade, dass Dunst hier versucht, die Landwirtschaftskammer in ein schiefes Licht zu rücken. Hier geht es um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht um Funktionäre. Durch den drohenden Jobverlust von 50 Mitarbeitern stehen Alleinerzieherinnen, Mütter, Väter und langjährige Kollegen vor dem Nichts. Ist das die rote Sozialpolitik?“, fragt sich Temmel und appelliert an Dunst, die Kürzungen umgehend zurückzunehmen.

Auch die Aussagen, die Landwirtschaftskammer wäre ein Funktionärsapparat und unterstützt den Biolandbau nicht, sei an den Haaren herbeigezogen. „Wir sind das Bio-Spitzenland in ganz Österreich. Das ist vor allem auch der guten Beratung durch die Landwirtschaftskammer zu verdanken. Es ist schade, dass Dunst hier versucht, ihre Macht zu nutzen und den Bauern zu schaden. Denn alle Bäuerinnen und Bauern brauchen eine gute Beratung, um auch in Zukunft nachhaltig bestehen zu können. Alle, die für gesunde, regionale Lebensmittel sorgen, sollten der zuständigen Landesrätin etwas wert sein!“, so Temmel.

Das falsche Spiel von Landesrätin Dunst:

Die SPÖ sagt, die Landwirtschaftskammer muss Bio besser unterstützen!

Fakt ist, wir sind Österreichs Bio-Spitzenland.

Die SPÖ sagt, die Landwirtschaftskammer ist zu aufgebläht und teuer.

Fakt ist, die Landwirtschaftskammer ist seit Jahren auf Sparkurs!

Die SPÖ sagt, dass die Landwirtschaftskammer gegen Bio ist!

Fakt ist, die Landwirtschaftskammer bekennt sich zur biologischen Landwirtschaft und fördert den Ausbau.

Die SPÖ sagt, dass 1 Million weniger durch strukturelle Veränderungen abgefangen werden können!

Fakt ist, dass 1 Millionen weniger Landesmittel insgesamt 1,7 Millionen Euro weniger bedeuten (weniger Bundesfördermittel können ausgelöst werden).

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