Prantl: Beschwerden wegen zu niedriger Auszahlungen bei Frostschäden durch das Land reißen nicht ab

Große Empörung bei den betroffenen Betrieben

Die Kritik über die zu niedrigen Auszahlungen für die Frostschäden aus dem Vorjahr reißt nicht ab. Laufend melden sich Betriebe und beschweren sich über die zu geringen Entschädigungszahlungen durch das Land.

„Nachdem die Betroffenen mehr als ein Jahr auf die dringend notwendigen Zahlungen warten mussten, wurde ihnen seitens des Landes auch noch zu wenig ausbezahlt. Es wurde hier ein richtlinienwidriges Berechnungsmodell angewendet, das die burgenländischen Betriebe deutlich schlechter stellt als ihre Kollegen aus Niederösterreich und der Steiermark“, informiert Bauernbunddirektor Josef Prantl.

"Schon allein die Tatsache, dass im rot-blauen Regierungsübereinkommen kein einziger Satz zur Landwirtschaft zu finden war, ließ nichts Gutes erahnen. Die negativen Auswirkungen werden nun immer sichtbarer. Ich fordere das Land auf, rasch eine rechtskonforme Korrektur für die betroffenen Betriebe vorzunehmen. Unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen Lösungen statt Selbstinszenierung und Sonntagsreden", so Prantl abschließend.

 

 

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