Koch: Bezirksbauernbund begrüßt Hochwasserschutzprojekt Wolfau

Ablehnung für Doskozil Vorschlag nach gesetzlichen Anbauverboten

„Die extremen Starkregenereignisse in den vergangenen Jahren haben in Teilen des Burgenlandes erhebliche Schäden angerichtet. Besonders die Orte Grafenschachen, Markt Allhau, Loipersdorf-Kitzladen und Wolfau waren von enormen Hochwasserschäden betroffen. Daher sind solche Hochwasserschutzprojekte wichtig, um die Menschen vor Ort vor solchen Elementarschäden zu schützen“, sagt Bezirksbauernbundobmann Martin Koch, der selbst betroffener Landwirt rund um den Stögersbach ist.

„Die Vorwürfe des designierten Landeshauptmannes, die Landwirtschaft hätte eine Teilschuld an den Hochwasserereignissen, sind entschieden zurückzuweisen. Solche Ereignisse sind eindeutig dem Klimawandel zuzuweisen. Doskozil macht es sich zu einfach, wenn er der Landwirtschaft die Schuld zuschiebt. Denn wenn der Boden nach tagelangem Dauerregen einmal gesättigt ist, helfen auch Anbauverbote nichts. Die Erde kann dann einfach kein Wasser mehr aufnehmen. Die zunehmende Bodenversieglung hat vielmehr mit Beton und Asphalt zu tun“, erklärt Koch.  

„Zudem sind es Bäuerinnen und Bauern sowie Grundbesitzer, die ihre landwirtschaftlichen Flächen für das Hochwasserschutzprojekt zur Verfügung stellen. Dieses Projekt hat gezeigt, wenn gemeinsam an Lösungen gearbeitet wird, ist es im Interesse aller“, so Martin Koch abschließend.

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