„Doskozil setzt Burgenland an zweite Stelle“

„Ein burgenländischer Politiker, der das Burgenländische in die zweite Reihe stellt, sollte selber nicht in der ersten Reihe sitzen“, so Agrarsprecher Walter Temmel zu den gestrigen Aussagen von Landesrat Doskozil. In der eigenen Vermarktung behauptet Doskozil immer, dass das Burgenland ganz oben steht. Das ist offensichtlich unwahr. „Denn statt dem hochwertigen, nachhaltigen Hendl aus der Region, ist Doskozil das Bio-Hendl aus Chile lieber. Das ist untragbar“, so Temmel weiter. Doskozil hatte in der gestrigen Landtagssitzung Bio klar vor Regionalität gestellt und wörtlich gemeint, dass er lieber Bio-Produkte importiere, bevor er ein regionales konventionelles Produkt kauft.

 

„Da muss sich ja jeder konventionelle Landwirt, der täglich dafür sorgt, dass wir gesundes Essen auf dem Tisch haben, gefrotzelt fühlen“, so Temmel, der weiter betont: „Es ist eine Frechheit, den konventionellen Bauern, die hochwertige Produkte anbieten, das Gift-Mascherl umzuhängen und so zu tun, als ob deren Produkte schädlich wären.

 

Doskozil versucht einen Spalt zwischen konventionelle und biologische Betriebe zu treiben. „Das ist peinlich, schamlos und eines baldigen Landeshauptmannes nicht würdig. Statt hinter den fleißig arbeitenden Bauern im Land zu stehen, sponsert er lieber ausländische Konzerne. Das haben sich unsere Landwirte nicht verdient. Unsere Landwirte, egal ob in konventionellen oder in BIO-Betrieben, stehen für hochwertige Qualitätsprodukte“, erklärt Temmel abschließend.

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