Berlakovich zur Vereinheitlichung der Versicherungssteuer:

In der Nationalratssitzung wurde die Vereinheitlichung und somit die Reduzierung der Versicherungssteuer für landwirtschaftliche Elementarrisikoversicherungen (Frost, Dürre, usw.) beschlossen. „Gerade im heurigen Jahr, das von Trockenheit und Überschwemmungen geprägt war, sind Versicherungen gegen Elementarschäden in der Landwirtschaft unabdingbar, um viele Landwirte vor dem finanziellen Ruin zu schützen“, betont der Bauernbund-Landesobmann NR Niki Berlakovich.

Die Auswirkungen des Klimawandels haben vor allem der heimischen Landwirtschaft massiv zugesetzt. „Diese zunehmenden Risiken in der Landwirtschaft machen eine Eigenvorsorge der Landwirte erforderlich“, hält Berlakovich fest und sagt: „Mit der im Nationalrat beschlossenen Vereinheitlichung der Versicherungssteuer werden Elementarrisikoversicherungen für Landwirte erschwinglicher.“

Bis dato galt auf Elementarrisikoversicherungen eine Versicherungssteuer von 11 Prozent der monatlichen Prämie. Ab sofort wird der Steuersatz auf 0,02 Prozent der Versicherungssumme gesenkt. „Damit werden Risikoversicherungen für mehr Landwirte leistbar und das Risiko in der Landwirtschaft wird gesenkt", erklärt  Berlakovich. Die bisher nur für Hagelversicherungen bestehende Begünstigung gilt ab 1. Jänner 2019.

Damit konnte die Hagelversicherung über Jahre ausgebaut und sukzessive um Risikobereiche erweitert werden. „Durch die Ergänzung von Dürre, Überschwemmungen, Frost und Hagel wurde die Hagelversicherung zu einer echten Katastrophenvorsorge weiterentwickelt. Die Zukunft der Landwirtschaft ist damit gesichert“, so Berlakovich abschließend.

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