Berlakovich: Steuerreform bringt Entlastung für die burgenländischen Bauern

Mit der Steuerreform „Entlastung Österreich“ hat die Bundesregierung am 1. Mai im Ministerrat eine große Entlastung für die Land- und Forstwirtschaft im Burgenland beschlossen. „Die Bundesregierung mit Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Spitze erweist sich damit als verlässlichen Partner der Bäuerinnen und Bauern“, sagt heute, Mittwoch, Abg.z.NR DI Nikolaus Berlakovich, Obmann des burgenländischen Bauernbundes.

„So profitieren Landwirte im Bereich der Sozialversicherung durch die Absenkung des Krankenversicherungsbeitragssatzes um ein Prozent. Die zusätzliche Entlastung der bäuerlichen Pensionisten erfolgt analog zu allen übrigen Pensionisten. Von besonderer Bedeutung ist die steuerliche Risikoausgleichsmaßnahme zur besseren Absicherung der Landwirte gegen Preis- und Ernteschwankungen: Gerade im Burgenland hat die Landwirtschaft in den vergangenen Jahren unter den Auswirkungen der Trockenheit gelitten. Mit der Drei-Jahres-Verteilung für Einkünfte von bäuerlichen Familienbetrieben, schafft die Reform eine wichtige Regelung zur Ermäßigung der steuerlichen Belastung für betroffene Betriebe“, erklärt Berlakovich.

„Ersatzlos wird auch die Schaumweinsteuer gestrichen. Damit wird für unsere Schaumweinproduzenten endlich wieder eine Wettbewerbsgleichheit bei den Konsumentinnen und Konsumenten hergestellt. Die Buchführungsgrenze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe wird auf das Niveau der Gewerbebetriebe erhöht. Außerdem werden hauptberuflich beschäftigte Kinder bis zum 27. Lebensjahr von einer Erhöhung der PV-Beitragsgrundlage profitieren. Das schafft wichtige Anreize für junge Leute weiterhin in der Landwirtschaft tätig zu sein. Bauernpensionisten mit den niedrigsten Pensionen profitieren darüber hinaus durch die Anpassung beim fiktiven Ausgedinge“, so Berlakovich.

Mit der Steuerreform werden langjährige Forderungen der Landwirtschaft umgesetzt. Sie bringt eine spürbare Entlastung für unsere burgenländischen Bäuerinnen und Bauern ohne dabei neue Schulden zu machen oder andere Steuern einzuführen“, so Berlakovich abschließend.

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