Berlakovich: Ökoenergie ist Beitrag zum Klimaschutz - Appell an SPÖ-Bundesräte dem Ökostromgesetz zuzustimmen

Holzkraftwerke liefern verlässlich und regional verteilt Wärme und Strom

Im Nationalrat wurde Ende Jänner eine Änderung des Ökostromgesetzes beschlossen, die den Fortbestand von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auf Basis von Biomasse sichern soll. Am Donnerstag wird im Bundesrat darüber abgestimmt. Die SPÖ hat angekündigt, dem Gesetz nicht zuzustimmen.

„Überschwemmungen, Starkregenereignisse und Dürre bestätigen auch im Burgenland den Klimawandel. Die Ökoenergie ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Die SPÖ gefährdet mit ihrer Blockadehaltung nicht nur einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch die sichere Versorgung der Bevölkerung mit Wärme und Strom im ländlichen Raum. Außerdem geht es dabei auch um 500 Arbeitsplätze, die gerade im ländlichen Raum wichtig sind. Zusätzlich erfolgt durch die Biomasseanlagen eine effiziente Verwertung von Schadholz. Windbruch und Borkenkäfer führen zu enormen Schadholzmengen. Die Gewinnung von Strom und Wärme aus Biomasse ist daher ein Schlüssel für unsere gepflegten Wälder“, sagt Landesobmann NR DI Niki Berlakovich.

Ohne die Zustimmung der SPÖ Bundesräte, die für die notwendige Zweidrittel-Mehrheit erforderlich wäre, läuft der bestehende Tarif für betroffene Holzkraftwerke aus. Danach wären diese Anlagen nicht wirtschaftlich zu betreiben und müssten schließen. Die  Folge wären wieder höhere Stromimporte aus Kohlekraftwerken und Atomanlagen. „Daher appelliere ich eindringlich an die SPÖ-Bundesräte, im Sinne des Klimaschutzes, dieser sauberen und nachhaltigen Energie zuzustimmen“, so Berlakovich.

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