Bauernbund: „Land erschwert Arbeit unserer bäuerlich ge-führten Familienbetriebe!“

In der Fragestunde der Landtagssitzung hat SPÖ-Landesrat Dorner das bestätigt, was schon seit Wochen geplant war. „Die SPÖ lässt nicht nur keine neuen konventionellen Ställe zu, Landwirte haben in Zukunft auch keine Möglichkeit mehr, bestehende Ställe zu erweitern. Damit macht die SPÖ bewusst einen Berufsstand schlecht und macht es fast unmöglich, einen landwirtschaftlichen Betrieb auf modernen Stand zu bringen“, kritisiert Bauernbunddirektor Josef Prantl.

Bei der Präsentation der Bio-Wende im Mai hat Doskozil noch bestätigt, dass es in bestehende Stallbauten keinen Eingriff geben wird. „Das Gegenteil ist nun der Fall. Will ein Landwirt seine Stallungen modernisieren und erweitern, um für mehr Tierkomfort und Tierwohl zu sorgen, wird er im Burgenland keine Genehmigung mehr bekommen. Die SPÖ erschwert sukzessive die tägliche Arbeit der burgenländischen Landwirte und eröffnet einen Klassenkampf“, so Prantl.

 

„Wir fordern hier, dass diese Drohungen zurückgenommen werden und dass – wie versprochen – in bestehende Stallungen nicht eingegriffen wird. Außerdem wollen wir, dass es zu keinem Nachteil für die bäuerlichen Familienbetriebe kommt. Wir wollen für burgenländische Landwirte die gleichen Bedingungen wie auch in allen anderen acht Bundesländern“, fordert der Bauernbunddirektor und ergänzt: „Alles andere würde an diktatorische und kommunistische Tendenzen erinnern, die wir schon lange hinter uns gelassen haben.“

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